Sucht


Wenn Liebe nicht erwidert wird.
Nicht soll, nicht darf, nicht kann.
Wenn du doch eigentlich glücklich bist,
Dann änder‘ nichts daran!

Doch dann seh‘ ich tief in seine Augen und ertrinke beinahe darin.
Einen Schritt müsste ich tun, um ihn umarmen zu können.
Nur einen Arm ausstrecken und ich könnt‘ ihn berühr’n.
Eine Annäherung, würde ich meinen, und mein ganzes Leid wär‘ dahin.

Und doch würde es damit erst beginnen.
Das Glück würde verstoßen, ersetzt  vom Leid.
Meine Liebe ist aufrichtig und doch ist es schwierig.
Herz und Verstand auf den gleichen Nenner zu bringen.

Ganz genau weiß mein Kopf, wohin er gehört.
Nur Herz und Seele sind etwas verwirrt.
Mit der Zeit aber, so hoffe ich, würde es besser werden.
Dann werde ich nicht mehr auf meinem Wege beirrt.

Es ist nicht einfach, diesem Kuss zu widersteh’n.
In seinen Bann werde ich gezogen.
Seine sanften Lippen und die zärtliche Umarmung,
Mit starkem Willen muss ich dagegen steh’n.

Er lässt nicht mehr locker, er will nicht versteh’n.
Ich muss mich lösen, mich umdreh’n und geh’n.
Mich loslösen, auch wenn es mir unmöglich erscheint.
Das Einzige das zählt ist mein Wille, mein Sein.

Aufzustehen und zu gehen,
Mein Leben zu retten
Und zu verschwinden
Und dabei erneut meine Würde finden.

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