Zweite Chance


Die Leere füllt meinen Körper aus.
Umgeben von Kälte und Einsamkeit.
Ich sitze still auf einem Stuhl.
Und sehe verträumt zum Fenster hinaus.

Das Leben erwacht vor meinem Auge.
Die Sonne erstrahlt und lässt Blumen erblüh’n.
Langsam aber bestimmt vergeht die Zeit.
Und immer noch frag‘ ich mich, ob ich etwas tauge.

Der Schmerz versiegt, doch die Einsamkeit bleibt.
Sonnenstrahlen erhellen den Raum, aber nicht mein Gemüt.
Eine düstere Umgebung habe ich mir gewählt.
Um zu erledigen, was mir so mancher niemals verzeiht.

Es ist die Kälte und die Ruhe, die sein Kommen verkünden.
Ich lass‘ ihn gewähren und öffne mich ihm.
Bald ist es geschehen, es kann nicht mehr lang dauern.
Nun ist es zu spät noch was zu bedauern.

Ich möchte die Freiheit, die mich nun erwartet.
Genießen und los lassen, denn so war’s geplant.
Es wird dunkler und dunkler und ich fühle mich leicht.
Ich kann es schon spüren, bald hab‘ ich mein Ziel erreicht.

Aus pechschwarzer Dunkelheit trete ich in grelles Licht.
Ich bin so verwirrt, denn wo ich bin weiß ich nicht.
Es wird lauter, die Stille weicht auf einmal völlig zurück.
Der Tod macht dem Leben Platz und dem neuen Glück.

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